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Siebte Runde

26.03.13

 

Gruppe A:

 

Wales 1:2 Kroatien

 

Ein knapper Sieg der Kroaten in Wales. Das Team von Coach Stimac gewann verdient mit 2:1. Gareth Bale sicherte sich in der 21. Minute durch einen Penalty das Führungstor. Erst kurz vor Schluss antworteten Lovren und Eduardo mit den entscheidenden Treffern.

 

Belgien 1:0 Mazedonien

 

Punktgleich steht ja Belgien und Kroatien an der Spitze der Gruppe A (siehe News). Auch gegen Mazedonien scheiterte Belgien nicht. Starspieler Hazard schoss das einzige Tor in Brüssel.

 

Serbien 2:0 Schottland

 

Nach drei Niederlagen in Folge kehrte Serbien wieder zum Siegen zurück. Dank einem guten Duricic (2x) sicherte sich Serbien drei Punkte. Schottland spielte nicht schlecht.

 

Gruppe B:

 

Dänemark 1:1 Bulgarien

 

Tabellenmässig ein Topspiel: Mit einem Sieg Bulgariens, wären sie so gut wie in der Barrage. Manolev für Bulgarien und Agger für Dänemark steuerten dem 1:1 Remis zu.

 

Malta 0:2 Italien

 

Ein magerer Sieg der Italiener in Malta. Zwar gewannen sie mit 2:0, aber das ist doch enttäuschend, wenn man die Anzahl Tore betrachtet. Mario Balotelli durfte schon früh einen Elfmeter verwerten. Das 2:0 machte auch Balotelli.

 

Armenien 0:3 Tschechien

 

Anfangs hatten die Tschechen etwas Mühe, doch dann drehten sie die Geschehnisse zu ihren Gunsten. Vydra (2x) und Kolar trafen für die Gäste. Armenien ohne Chance. 

 

Gruppe C:

 

Irland 2:2 Österreich

 

So eng um die Barrage ist es in keiner Gruppe. Wer hier gewinnt kann den zweiten Platz übernehmen. Irland startete nervös, Martin Harnik profitierte vom Fehler: 1:0. Die Gäste gingen also früh in Führung. Pogatetz foulte Whelan, klare Sache Elfmeter. Jon Walters eiskalt zum Ausgleich. Wieder Walters war es, der mit dem Pausenpfiff Irland in Führung brachte. In Dublin hörte man in der 92. Minute nur noch Österreich jubeln. David Alaba mit einem herrlichen Schlenzer zum 2:2. Mit diesem Resultat darf und kann Irland nicht zufrieden sein.

 

Deutschland 4:1 Kasachstan

 

Innerhalb von neun Minuten bescherte die deutsche Elf in Nürnberg dank Götze, Reus und Gündogan Freude. 3:0 zur Pause überragend. In der 46. Minute kam die Minute des Grauens: Mertesacker spielte mit viel Ruhe zu Neuer zurück, Manu mit etwas gar viel Eifer stürmte er hinaus, vertändelte sich, Shmidgal, nur noch 1:3. Einen Tag vor seinem Geburtstag unterlief Stammkeeper Manuel Neuer einen grossen Fehler. Das Publikum pfiff ihn dann bei jedem Ballkontakt aus. Marco Reus setzte dann noch den Schlusspunkt zum lockeren 4:1 Sieg. Trotz dem Sieg, gab der Patzer zu reden. 

 

 

Gruppe D:

 

Niederlande 4:0 Rumänien

 

Auch in der Gruppe D bleibt es weiter spannend. Da man die Niederlande schon weiter sieht, reisten die Rumänen nicht mit viel Selbstvertrauen nach Amsterdam. Ausgerechnet dem Captain Rat (Rumänien) unterlief in der 11. Minute einen folgenschweren Fehler: Jeremain Lens schnappte sich den Ball, passte zu Persie und der weiter zu Rafael Van der Vaart, der einen guten Schuss hat. Die Gastgeber führten also schon früh. Eine gute Möglichkeit hatte Rumänien nach 45 Minuten, aber zu mager. Nach einer knappen Stunde waren Robben und Persie unter sich: Mit Trick und Spielfreude köpfte Persie den Ball sehenswert ins Netz. Es kam aber noch dicker für Rumänien: Foul an Lens, Elfmeter, Persie eiskalt. Holland führte nun mit 3:0. Kurz vor Ende darf auch noch der gutspielende Lens das Tor machen. Rumänien kassierte vier Tore und zeigte sich von einer schlechten Seite. Ungarn darf noch von der Barrage träumen...

 

Türkei 1:1 Ungarn

 

Keiner wusste so genau, wieso Ungarn auf Platz zwei steht. Türkei war eigentlich favorisiert, da sie zu Hause spielten, das schreckte Ungarn aber nicht zurück. Vanczak vergab nach 23 Minuten die Führung: Zuerst Kopfball an den Torwart und dann noch die Latte getroffen. Ungarn im Pech! Auf der anderen Seite traf Yilmaz das Tor nicht. Die türkische Bank wollte gar nicht mehr hinsehen, als Yilmaz einen butterweichen Pass verpasste. Meszaros verlor nur kurz danach den Ball, der Übermotivierte Yilmaz von Galatasaray schloss ab, nicht im Tor. In der 62. Minute war es wieder Yilmaz der nach einer Flanke, den Ball hineinköpfelte. Türkei führte verdient. Böde traf danach sehenswert zum Ausgleich. Die Ungaren mit etwas Glück zum Unentschieden, aber die Türkei spielte auch nicht besser. Ungarn darf zufrieden sein, denn Rumänien verlor in Amsterdam d. h Ungarn ist weiter Zweiter.

 

Estland 2:0 Andorra

 

Ein Spiel indem es darum ging, nicht als Schlusslicht der Gruppe zu enden. Es war ein langweiliges Spiel, mit Vorteilen des Heimteams. Mit dem Pausenpfiff gelang Henri Anier doch noch das 1:0 für Estland. Er strahlte über beide Ohren. Lindpere setzte den Schlusspunkt. Estland besiegte Andorra mit 2:0. Aber Achtung die Hoffnungen auch die Barrage dürfen noch nicht abgeschrieben werden. Obwohl sie zweitletzter sind, stehen sie nur fünf Punkte hinter dem Zweiten Ungarn! 

 

Gruppe F:

 

Aserbaidschan 0:2 Portugal

 

Ganz Aserbaidschan war heiss auf den Knüller gegen Portugal. Doch Superstar Cristiano Ronaldo fehlte gesperrt. Ging es auch ohne CR? Dieser Match bot Spannung, Portugal spielte, Aserbaidschan kämpfte. Erste Hälfte 0:0. Portugal erhöhte dann den Druck, Aliyev wurde vom Feld geschickt. Das Heimteam nun in Unterzahl. Das passte den Gästen so richtig: Nach einer guten Stunde brachte Bruno Alves per Kopf Portugal verdient in Führung. Wenn es nicht aus dem Spiel ging dann halt mit einem Standard. Zehn Minuten vor Schluss Flanke, Hugo Almeida entschied elegant das Spiel. Portugal gewann ohne Ronaldo mit 2:0. Ein wichtiger Sieg.

 

Nordirland 0:2 Israel

 

Das Spiel war langweilig in Belfast. Einmal Pfosten und eine Chance Nordirlands waren lange Zeit die besten Ereignisse des Matches. Erst in der 78. Minute gelang Refaelov der Führungstreffer und nur kurze Zeit später Ben Basat mit dem 2:0 für Israel. Ein ganz wichtiger Sieg für Israel für die Barrage. 

 

Gruppe H:

 

Montenegro 1:1 England

 

Grosse Spannung in Podgorica (Montenegro). Der Erste der Gruppe empfing das grosse England. Mit vier Siegen und nur einem Unentschieden, war Montenegro die Überraschung der Qualifikation. Obwohl man die EM Gastgeber 2012 Polen und Ukraine in der Gruppe hat, wird es wohl in diesem Duell darum gehen, wer in die Barrage muss. Gleich nach Beginn lupfte Wayne Rooney den Ball über Goalie Bozovic, der schaute nur zu wie der Ball an den Pfosten kullerte. 6. Minute Eckball England, 1:0 Wayne Rooney. Montenegro verschlief den Start völlig. Erst die Pausenansprache half, wach zu werden. Eine Viertelstunde vor Schluss war der Ausgleich Tatsache: Wieder ein Standard, Damjanovic war der Torschütze. Das Spiel endete 1:1. England spielte besser, liess sich jedoch in der zweiten Hälfte stark gehen. Damit bleibt Montenegro erstmal Leader. 

 

Ukraine 2:1 Moldawien

 

Was Ukraine zu Hause für Chancen vergab war wirklich unglaublich. Ob alleine vor dem Tor, schöne Flanken oder Weitschuss mit Hammerparade, dieses Spiel bot unzählige Chancen. Mann der ersten Hälfte war definitiv Moldawiens Keeper Namasco, der sein Bestes gab. Als dann auch noch die Ukrainer ein Offside-Tor schossen, das aberkannt wurde, tobte die Menge in Odessa. Der Jubel war umso grösser als Yarmolenko das Heimteam endlich in Führung brachte. Khacheridi brach in der 71. Minute alle Dämme: 2:0 Ukraine. Dieses Spiel bot noch mehr Spektakel: Suvorov mit dem 1:2 Moldawiens aus dem Nichts. Dann Stepanenko mit einem Karate-Foul. Unglaublich mit gestrecktem Bein in den Nacken des Verteidigers. Rot war mild, ein paar Sperren wären verdienter. Das Horror-Foul des Jahres! Endlich war dieser Match zu Ende. Spektakel pur mit einem 2:1 Sieg der Ukrainer.

 

Polen 5:0 San Marino

 

Drei Punkte sollten her in Warschau, Polen. Der Gast zeigte in dieser Quali überhaupt keine Leistung, daher waren sich alle einig. Das Spiel endete deutlich mit einem 5:0 Sieg für Polen. Ob Lewandowski (2x), Kosecki, Piszczek oder auch Teodorczyk unterschiedliche Schützen zeichnete das Heimteam in diesem Spiel aus. Damit sind sie nur noch vier Punkten hinter England. Vielleicht wird da ja noch was...

 

Gruppe I:

 

Frankreich 0:1 Spanien

 

Nach dem Unentschieden in Gijon, wollte Spanien wieder beweisen, dass sie die beste Mannschaft der Welt ist. Es wartete ein Knüller: Frankreich empfing Spanien. Es war definitiv ein hochumkämpftes Spiel. Frankreich bemühte sich wach zu sein und der Gast wollte wie meistens mit Ballbesitz glänzen. Daher hatte Spanien eindeutig mehr Chancen, doch grosse Taten musste Hugo Lloris trotzdem nicht zeigen. Stattdessen stand Ribery einmal alleine vor dem Tor. Valdes zeigte einmal mehr, das er ein guter Casillas-Ersatz ist für die Spanier. Nach einer knappen Stunde kam der Ball gefährlich hinein, Pedro dreschte den Ball ins Netz. Spanien führte also mit 1:0. Kurz vor Schluss foulte der Franzose Pogba, zweimal Gelb gleich Rot. Mit einem Mann weniger gab Frankreich die Hoffnung auf. Spanien ist somit wieder zuvorderst anzutreffen. Die Kritik verstummt allmählich.